Regeln und Vereinbarungen für die Nutzung unserer Dienstleistungen
Stand: 26. Juli 2026
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen Clickro, Inhaber Waqar Aleem, Burgstraße 3, 72639 Neuffen (nachfolgend „Anbieter“) und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde“).
1.2 Wir schließen Verträge sowohl mit Unternehmern als auch mit Verbrauchern. Verbraucher ist nach § 13 BGB jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist nach § 14 BGB eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.3 Einzelne Bestimmungen dieser AGB gelten ausdrücklich nur gegenüber Unternehmern oder nur gegenüber Verbrauchern. Das ist an der jeweiligen Stelle kenntlich gemacht. Gesetzliche Verbraucherrechte, insbesondere das Widerrufsrecht nach Ziffer 16, werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
1.4 Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Dies gilt nicht gegenüber Verbrauchern.
2.1 Der Anbieter erbringt Leistungen in den Bereichen Konzeption und Erstellung von Webseiten, Einrichtung und Betrieb von KI-gestützten Sprachassistenten (nachfolgend „Voice Agents“), Prozessautomatisierung und Digitalisierung wiederkehrender Abläufe sowie laufender Support und Pflege. Ergänzend werden Gestaltungsleistungen für Webseiten, digitale Dokumentvorlagen und Benutzeroberflächen erbracht.
2.2 Der genaue Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem individuellen Angebot beziehungsweise der Auftragsbestätigung. Darstellungen auf der Website, Beispielprojekte und Paketübersichten dienen der Orientierung und beschreiben keinen verbindlichen Leistungsumfang.
2.3 Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist, schuldet der Anbieter die vertraglich bezeichnete Leistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere werden keine bestimmten Platzierungen in Suchmaschinen, keine bestimmten Besucher-, Anfrage- oder Umsatzzahlen und keine bestimmten Konversionsraten zugesagt.
2.4 Der Anbieter darf zur Erbringung der Leistungen Unterauftragnehmer einsetzen. Die Verantwortung gegenüber dem Kunden bleibt davon unberührt.
3.1 Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Anfrage. Auf der Website werden keine Preise veröffentlicht.
3.2 Der Kunde kann eine Anfrage über das Kontaktformular, per E-Mail, per WhatsApp oder telefonisch stellen. Der Anbieter erstellt daraufhin ein individuelles Angebot in Textform.
3.3 Allein durch das Absenden einer Anfrage entsteht kein Vertrag. Die Anfrage ist unverbindlich und kostenlos; sie verpflichtet den Kunden zu nichts. Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde ein Angebot des Anbieters in Textform ausdrücklich annimmt oder der Anbieter eine Beauftragung durch eine Auftragsbestätigung in Textform annimmt. Textform umfasst auch E-Mail.
3.4 Für die Anfrage ist weder eine Registrierung noch ein Kundenkonto erforderlich. Über die Website findet keine Zahlung statt.
3.5 Der Vertragstext wird dem Kunden zusammen mit der Auftragsbestätigung in Textform auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt. Vertragssprache ist Deutsch.
4.1 Auf der Website werden keine festen Preise veröffentlicht. Die Vergütung wird für jedes Vorhaben individuell vereinbart, weil Umfang, Aufwand und benötigte Leistungen sich von Projekt zu Projekt deutlich unterscheiden. Maßgeblich sind ausschließlich das konkrete Angebot und die Auftragsbestätigung.
4.2 Das Absenden einer Anfrage über die Website ist unverbindlich und kostenlos. Es entsteht dadurch kein Vertrag und keine Zahlungspflicht. Ein Vertrag entsteht erst nach Ziffer 3.3.
4.3 Im Angebot wird die Vergütung vollständig und nachvollziehbar ausgewiesen. Gegenüber Verbrauchern wird der Gesamtpreis als Endpreis einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer genannt. Gegenüber Unternehmern wird die Vergütung netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben; die Umsatzsteuer wird in der Rechnung gesondert ausgewiesen.
4.4 Sofern im Angebot nichts anderes bestimmt ist, wird die Vergütung bei Projektleistungen zur Hälfte bei Vertragsschluss und zur Hälfte nach Abnahme fällig. Bei Dauerschuldverhältnissen – etwa Support-, Pflege- oder Voice-Agent-Verträgen – ist die Vergütung monatlich im Voraus zu zahlen. Die konkreten Zahlungsfristen ergeben sich aus dem Angebot oder der Rechnung.
4.5 Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Zugang zur Zahlung fällig. Gegenüber Unternehmern kommt der Kunde ohne weitere Erklärung 14 Tage nach Fälligkeit in Verzug. Gegenüber Verbrauchern tritt Verzug erst nach einer Mahnung ein, sofern nicht ein gesetzlicher Ausnahmefall vorliegt; auf diese Folge wird in der Rechnung hingewiesen.
4.6 Zusatzleistungen werden gesondert vereinbart. Kosten Dritter – etwa für Domains, Hosting, Bild- und Schriftlizenzen, Plugins oder Telefonie- und KI-Nutzungsgebühren bei Voice Agents – sind nur dann Bestandteil der Vergütung, wenn sie im Angebot ausdrücklich aufgeführt sind.
4.7 Erweitert der Kunde den Leistungsumfang oder entsteht durch nachträgliche Änderungswünsche zusätzlicher Aufwand, kann dies zu einer neuen Kalkulation führen. Der Anbieter weist darauf vor Ausführung hin und legt ein Zusatzangebot vor. Ohne Zustimmung des Kunden werden keine zusätzlichen Kosten ausgelöst.
4.8 Der Anbieter ist berechtigt, bei Dauerschuldverhältnissen die Vergütung mit einer Ankündigungsfrist von sechs Wochen zum Ende eines Kalendermonats anzupassen. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Änderung außerordentlich kündigen. Auf dieses Kündigungsrecht wird in der Ankündigung hingewiesen.
5.1 Der Kunde unterstützt den Anbieter in angemessenem Umfang bei der Leistungserbringung und stellt alle erforderlichen Informationen und Materialien – insbesondere Texte, Bilder, Logos und Zugangsdaten – in einem gängigen, unmittelbar verwertbaren Format bereit.
5.2 Der Kunde sichert zu, dass er an den bereitgestellten Inhalten über die erforderlichen Rechte verfügt und dass die Inhalte nicht gegen Rechte Dritter oder gesetzliche Vorschriften verstoßen. Stellt der Kunde Inhalte bereit, an denen ihm die Rechte fehlen, stellt er den Anbieter von daraus entstehenden Ansprüchen Dritter frei; das gilt nicht, soweit der Anbieter die Rechtsverletzung kannte oder grob fahrlässig nicht kannte.
5.3 Für die inhaltliche Richtigkeit der vom Kunden gelieferten Angaben ist der Kunde verantwortlich. Bei Webseiten obliegen dem Kunden zudem die Pflichtangaben seines eigenen Auftritts, insbesondere Impressum, Datenschutzerklärung und, sofern erforderlich, Widerrufsbelehrung. Der Anbieter kann hierzu technisch unterstützen, leistet aber keine Rechtsberatung.
5.4 Verzögerungen, die darauf zurückgehen, dass der Kunde Mitwirkungspflichten nicht rechtzeitig erfüllt, gehen nicht zulasten des Anbieters. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.
6.1 Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich in Textform als verbindlich bezeichnet wurden.
6.2 Nach Fertigstellung stellt der Anbieter das Arbeitsergebnis zur Abnahme bereit. Der Kunde prüft es innerhalb von 14 Tagen und erklärt die Abnahme oder benennt Mängel konkret in Textform.
6.3 Gegenüber Unternehmern gilt die Leistung als abgenommen, wenn der Kunde sie nicht innerhalb der Frist aus Ziffer 6.2 unter Angabe konkreter Mängel zurückweist oder wenn er das Arbeitsergebnis produktiv einsetzt. Gegenüber Verbrauchern tritt keine Abnahmefiktion ein; hier ist eine ausdrückliche Abnahme erforderlich.
6.4 Im vereinbarten Umfang enthaltene Korrekturschleifen ergeben sich aus dem Angebot. Änderungswünsche, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, werden nach Aufwand oder auf Grundlage eines Zusatzangebots abgerechnet. Der Anbieter weist den Kunden vor Ausführung darauf hin, dass zusätzliche Kosten entstehen.
6.5 Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
7.1 Ein Arbeitsergebnis besteht in der Regel aus verschiedenen Bestandteilen mit unterschiedlicher Herkunft. Die Rechte richten sich deshalb nach dem jeweiligen Bestandteil. Es werden ausdrücklich keine ausschließlichen Rechte an Bestandteilen versprochen, die dem Anbieter selbst nicht ausschließlich zustehen.
7.2 Individuell für den Kunden geschaffene Originalleistungen
Hierzu zählen insbesondere das für den Kunden entworfene Logo, individuelle Layouts, eigens erstellte Grafiken und individuell für den Kunden geschriebene Texte. Daran räumt der Anbieter dem Kunden ein ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht ein, soweit dies im Angebot vereinbart und die Vergütung vollständig bezahlt ist. Dieses Recht umfasst:
Bis zur vollständigen Bezahlung erhält der Kunde ein widerrufliches, einfaches Nutzungsrecht zur Prüfung und Vorbereitung des Einsatzes.
7.3 Vorbestehende Bestandteile des Anbieters
Bausteine, Layoutmuster, Codebibliotheken und Werkzeuge, die der Anbieter unabhängig vom Auftrag entwickelt hat, bleiben sein Eigentum. Der Kunde erhält daran ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht zur Verwendung im Rahmen des Auftragsgegenstands. Der Anbieter bleibt berechtigt, diese Bestandteile in anderen Projekten einzusetzen. Dasselbe gilt für allgemeines Know-how, Methoden und Erfahrungswissen.
7.4 Inhalte und Komponenten Dritter
Für Templates, Frameworks, Open-Source-Code, Plugins, Schriftarten, Stockfotos, Stockgrafiken und sonstige Inhalte Dritter gelten ausschließlich die Lizenzbedingungen der jeweiligen Rechteinhaber. Ein ausschließliches Nutzungsrecht kann der Anbieter daran nicht einräumen. Insbesondere:
Der Anbieter benennt im Angebot, welche Fremdlizenzen erforderlich sind und ob sie in der Vergütung enthalten sind.
7.5 Kundenmaterialien
An Texten, Bildern, Logos und sonstigen Materialien, die der Kunde beisteuert, erwirbt der Anbieter keine Rechte. Er nutzt sie ausschließlich zur Durchführung des Auftrags.
7.6 Nicht ausgewählte Entwürfe und Quelldateien
Entwürfe und Varianten, die nicht zur Ausführung ausgewählt wurden, sind nicht von der Rechteübertragung umfasst. Offene Quelldateien, etwa Layout- und Vektordateien, sind nicht automatisch Vertragsbestandteil; sie werden gegen gesonderte Vergütung übergeben, sofern das Angebot dies vorsieht. Ohne besondere Vereinbarung erhält der Kunde die üblichen Ausgabeformate.
7.7 Urheberhinweis
Der Anbieter darf einen dezenten Hinweis auf seine Urheberschaft auf erstellten Webseiten platzieren. Der Kunde kann die Entfernung jederzeit in Textform verlangen; der Anbieter entfernt sie dann ohne zusätzliche Kosten.
8.1 Der Anbieter erstellt Webseiten nach dem zum Zeitpunkt der Beauftragung üblichen technischen Standard und optimiert die Darstellung für die im Angebot genannten aktuellen Browserversionen. Eine identische Darstellung in allen Browsern, Browserversionen, Geräten und Bildschirmgrößen ist technisch nicht erreichbar und wird nicht zugesagt.
8.2 Domain und Hosting werden, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, auf den Namen und für Rechnung des Kunden bei einem Drittanbieter registriert beziehungsweise gebucht. Für die Verfügbarkeit der Infrastruktur gelten die Bedingungen des jeweiligen Anbieters.
8.3 Übernimmt der Anbieter keine laufende Pflege, ist der Kunde nach Abnahme selbst für Aktualisierungen, Sicherungen und die Sicherheit der Website verantwortlich.
8.4 Der Anbieter richtet auf Wunsch die technischen Voraussetzungen für eine datenschutzkonforme Website ein, etwa Einwilligungsverwaltung und Verzicht auf einwilligungspflichtige Drittdienste. Die rechtliche Bewertung der Inhalte und die Erstellung der Rechtstexte des Kunden sind nicht Vertragsgegenstand.
9.1 Leistungsgegenstand. Der Anbieter automatisiert klar abgegrenzte, wiederkehrende technische Abläufe und verbindet vorhandene Systeme des Kunden. Umfang, einbezogene Systeme, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten werden im individuellen Angebot festgelegt. Ohne ausdrückliche Vereinbarung ist keine Digitalisierung sämtlicher Geschäftsprozesse und keine Einführung eines umfassenden Warenwirtschafts- oder ERP-Systems geschuldet.
9.2 Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Der Anbieter erbringt ausschließlich technische Leistungen. Er leistet keine Steuerberatung, keine Rechtsberatung und keine Buchführung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes. Er trifft keine steuerlichen Buchungsentscheidungen und gibt keine Auskunft zur steuerlichen Behandlung einzelner Vorgänge. Die inhaltliche und steuerliche Prüfung von Belegen bleibt Aufgabe des Kunden oder seiner Berater.
9.3 Abhängigkeit von Drittanbietern und Schnittstellen. Die Funktionsfähigkeit einer Automatisierung hängt von Programmen, Schnittstellen und Diensten Dritter ab, auf die der Anbieter keinen Einfluss hat. Ob eine Verbindung technisch möglich ist, wird vor der Umsetzung geprüft. Fehlt eine geeignete Schnittstelle oder ist sie eingeschränkt, teilt der Anbieter dies mit; ein Anspruch auf Anbindung eines beliebigen Programms besteht nicht.
9.4 Änderungen bei Dritten. Ändert, beschränkt oder stellt ein Drittanbieter eine Schnittstelle, eine Programmoberfläche oder einen Dienst ein, kann dies Anpassungen erforderlich machen. Solche Anpassungen sind nicht von der ursprünglichen Vergütung umfasst, sofern nichts anderes vereinbart ist. Der Anbieter informiert den Kunden, sobald ihm ein solcher Umstand bekannt wird.
9.5 Verantwortung des Kunden für Daten und Prozesse. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass die von ihm bereitgestellten Daten, Dokumente und Abläufe rechtmäßig sind und er über die erforderlichen Rechte und Rechtsgrundlagen verfügt. Das gilt insbesondere für personenbezogene Daten Dritter und für die Einwilligungen, die für werbliche Nachrichten erforderlich sind. Der Anbieter richtet werbliche E-Mails oder Newsletter nur ein, wenn der Kunde bestätigt, dass die erforderlichen Einwilligungen vorliegen und nachweisbar sind.
9.6 Menschliche Freigabe bei kritischen Vorgängen. Besonders kritische Aktionen erfordern eine ausdrückliche Freigabe durch eine Person. Zahlungsfreigaben, Zahlungsanweisungen, Entscheidungen in Personalangelegenheiten sowie rechtlich bindende Erklärungen werden ohne gesonderte schriftliche Vereinbarung nicht vollautomatisch ausgeführt. Der Anbieter richtet auf Wunsch entsprechende Freigabeschritte ein.
9.7 Keine automatisierten Entscheidungen über Personen. Entscheidungen über Mitarbeitende, Bewerbungen, Kündigungen, Gehälter oder vergleichbare Personalangelegenheiten werden nicht automatisiert getroffen. Automatisierungen in diesem Umfeld beschränken sich auf die Organisation von Aufgaben, Erinnerungen und Dokumenten.
9.8 Dokumentenablage. Der Anbieter unterstützt bei einer nachvollziehbaren und strukturierten Ablage von Dokumenten. Eine revisionssichere oder GoBD-konforme Archivierung wird nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart und mit einem dafür geeigneten System umgesetzt wird.
9.9 Pilotprozess und Erweiterung. Sofern nichts anderes vereinbart ist, beginnt die Zusammenarbeit mit einem einzelnen, klar abgegrenzten Ablauf. Eine Erweiterung auf weitere Abläufe erfolgt gesondert.
9.10 Test und Abnahme. Automatisierungen werden vor dem produktiven Einsatz gemeinsam getestet. Der Kunde prüft die Ergebnisse anhand realistischer Fälle. Der Anbieter schuldet keine Fehlerfreiheit in jedem denkbaren Sonderfall; er beseitigt gemeldete Mängel im Rahmen der Gewährleistung nach Ziffer 12.
9.11 Auftragsverarbeitung. Verarbeitet der Anbieter beim Betrieb einer Automatisierung personenbezogene Daten für den Kunden, handelt er als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Verantwortlicher ist der Kunde. Vor Beginn der Verarbeitung schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag, der die eingesetzten Dienste und Unterauftragnehmer, Löschfristen sowie die technischen und organisatorischen Maßnahmen benennt.
9.12 Ergänzende Gestaltungsleistungen. Auf Wunsch unterstützt der Anbieter bei der visuellen Gestaltung von Webseiten, digitalen Dokumentvorlagen und Benutzeroberflächen. Diese Leistungen sind ergänzend und nur dann geschuldet, wenn sie im Angebot aufgeführt sind. Für die Rechte an solchen Gestaltungen gilt Ziffer 7.
10.1 Leistungsgegenstand. Der Anbieter richtet einen KI-gestützten Sprachassistenten nach den Vorgaben des Kunden ein und betreibt ihn im vereinbarten Umfang. Der Voice Agent nimmt Anrufe an, beantwortet Fragen auf Grundlage der vom Kunden bereitgestellten Informationen und kann je nach Vereinbarung Termine, Bestellungen oder Rückrufwünsche erfassen.
10.2 Inhaltliche Verantwortung. Der Kunde ist für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen verantwortlich, auf deren Grundlage der Voice Agent antwortet, insbesondere Preise, Öffnungszeiten, Produktangaben und Liefermodalitäten. Der Kunde hält diese Informationen aktuell und teilt Änderungen unverzüglich mit.
10.3 Grenzen der Technik. KI-gestützte Systeme können Anfragen falsch verstehen, unvollständig oder sachlich unzutreffend antworten. Eine fehlerfreie Erkennung und Beantwortung ist technisch nicht erreichbar und wird nicht zugesagt. Der Kunde richtet daher für geschäftskritische Vorgänge, insbesondere verbindliche Bestellungen und Zahlungen, eine Kontrolle durch einen Menschen ein oder lässt sie sich vom Anbieter einrichten.
10.4 Weiterleitung an Menschen und Notfälle. Der Voice Agent weist Anrufende zu Beginn des Gesprächs darauf hin, dass sie mit einem automatisierten System sprechen, und bietet die Möglichkeit, an eine Person weitergeleitet zu werden. Der Voice Agent ist nicht für Notfälle geeignet. Der Kunde stellt sicher, dass Anrufende bei Notfällen unverzüglich auf die zuständigen Stellen oder Notrufnummern hingewiesen werden. Der Anbieter schuldet keine ununterbrochene Erreichbarkeit als Ersatz für eine Notfallhotline.
10.5 Aufzeichnungen und Transkriptionen. Gesprächsaufzeichnungen und Transkriptionen erfolgen nur, soweit dies vereinbart und rechtlich zulässig ist. Der Kunde ist dafür verantwortlich, dass Anrufende vor Beginn einer Aufzeichnung informiert werden und, soweit erforderlich, eingewilligt haben. Der Anbieter weist darauf hin, dass die Aufzeichnung eines Gesprächs ohne Kenntnis der Beteiligten nach § 201 StGB strafbar sein kann.
10.6 Zulässige Zwecke. Der Anbieter verarbeitet Gesprächsdaten ausschließlich zur Erbringung der vereinbarten Leistung, zur Fehlerbehebung und zur Qualitätssicherung im Auftrag des Kunden. Eine Nutzung für eigene Zwecke des Anbieters, insbesondere zum Training eigener oder fremder KI-Modelle, findet nicht statt.
10.7 Löschfristen. Gesprächsdaten, Aufzeichnungen und Transkriptionen werden nach den im Auftragsverarbeitungsvertrag festgelegten Fristen gelöscht, ohne besondere Vereinbarung spätestens 90 Tage nach Erhebung. Erfasste Bestell- und Termindaten werden dem Kunden übergeben und danach beim Anbieter gelöscht, soweit keine Aufbewahrungspflicht besteht.
10.8 Unterauftragnehmer. Für Sprachverarbeitung, Sprachsynthese, Telefonie und Sprachmodelle setzt der Anbieter Unterauftragnehmer ein. Diese werden im Auftragsverarbeitungsvertrag namentlich benannt. Der Anbieter informiert den Kunden vorab über den Wechsel oder die Hinzunahme eines Unterauftragnehmers; der Kunde kann widersprechen und den Vertrag bei berechtigtem Widerspruch außerordentlich kündigen.
10.9 Verfügbarkeit. Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit von 99 % im Monatsmittel an, jeweils ohne angekündigte Wartungsfenster und ohne Störungen, die auf Netze, Telefonieanbieter oder Vorleistungen Dritter zurückgehen. Eine weitergehende Verfügbarkeit wird nur zugesagt, wenn sie ausdrücklich in Textform vereinbart ist. Der Kunde sorgt für eine Rückfallebene, etwa eine Weiterleitung auf einen Anschluss oder eine Mailbox, falls der Voice Agent nicht erreichbar ist.
10.10 Auftragsverarbeitung. Soweit der Anbieter beim Betrieb des Voice Agents personenbezogene Daten von Anrufenden verarbeitet, handelt er als Auftragsverarbeiter des Kunden. Verantwortlicher im Sinne der DSGVO ist der Kunde. Vor Beginn der Verarbeitung schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO, der Zwecke, Weisungsrechte, Unterauftragnehmer, Löschfristen sowie technische und organisatorische Maßnahmen regelt. Der Kunde ist dafür verantwortlich, Anrufende nach Art. 13 DSGVO zu informieren und eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung sicherzustellen.
11.1 Der Umfang des Supports ergibt sich aus dem Angebot. Er kann insbesondere Aktualisierungen, Sicherungen, technische Betreuung sowie ein Kontingent für inhaltliche Änderungen umfassen.
11.2 Support wird an Werktagen von Montag bis Freitag erbracht. Der Anbieter reagiert auf Anfragen in der Regel innerhalb eines Werktags. Feste Reaktions- oder Wiederherstellungszeiten werden nur zugesagt, wenn sie ausdrücklich in Textform vereinbart sind.
11.3 Ein vereinbartes monatliches Änderungskontingent verfällt am Monatsende und wird nicht in den folgenden Monat übertragen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
11.4 Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs, insbesondere Neuentwicklungen, Umgestaltungen und die Behebung von Störungen, die der Kunde oder Dritte verursacht haben, werden nach Aufwand abgerechnet.
12.1 Der Anbieter leistet Gewähr dafür, dass die Arbeitsergebnisse frei von Sach- und Rechtsmängeln sind. Bei einem Mangel hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nacherfüllung.
12.2 Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen für Mängelansprüche. Gegenüber Unternehmern beträgt die Verjährungsfrist für Mängelansprüche ein Jahr ab Abnahme; hiervon unberührt bleiben Ansprüche wegen Vorsatz, arglistigem Verschweigen eines Mangels sowie Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
12.3 Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei Übernahme einer Garantie sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz.
12.4 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht oder auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen durfte. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypisch eintretenden Schaden begrenzt.
12.5 Die Haftung für den Verlust von Daten ist auf den Aufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Sicherung der Daten für deren Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
12.6 Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen. Die vorstehenden Beschränkungen gelten nicht, soweit gesetzlich zwingend eine weitergehende Haftung vorgeschrieben ist, und lassen die Rechte von Verbrauchern unberührt.
13.1 Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden nach den gesetzlichen Vorgaben. Einzelheiten zur Verarbeitung auf dieser Website enthält die Datenschutzerklärung.
13.2 Erhält der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung Zugriff auf personenbezogene Daten, für die der Kunde verantwortlich ist – etwa auf Formulardaten, Kundendaten oder Gesprächsdaten aus dem Betrieb eines Voice Agents –, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Der Anbieter stellt hierfür einen Vertragsentwurf bereit.
13.3 Der Anbieter verpflichtet die eingesetzten Personen zur Vertraulichkeit und unterhält angemessene technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO. Er unterstützt den Kunden bei Anfragen betroffener Personen und bei Meldepflichten nach Art. 33 und 34 DSGVO.
13.4 Beide Parteien behandeln Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der anderen Partei vertraulich, auch über das Ende des Vertrags hinaus.
14.1 Bei Dauerschuldverhältnissen – etwa Support-, Pflege- und Voice-Agent-Verträgen – beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Monatsende, sofern nichts anderes vereinbart ist. Eine Mindestvertragslaufzeit besteht nicht, sofern sie nicht ausdrücklich im Angebot vereinbart ist.
14.2 Die Kündigung bedarf der Textform. Eine Kündigung per E-Mail an support@clickro.de genügt.
14.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit Zahlungen von mehr als zwei Monatsbeträgen in Verzug ist oder die Leistung für rechtswidrige Zwecke einsetzt.
14.4 Nach Beendigung eines Dauerschuldverhältnisses stellt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung die beim Anbieter gespeicherten Kundendaten in einem gängigen Format bereit und löscht sie anschließend, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht. Die Anforderung ist innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende zu stellen.
15.1 Der Anbieter darf erbrachte Leistungen nur dann als Referenz mit Namen, Logo oder Abbildungen des Kunden verwenden, wenn der Kunde vorher in Textform zugestimmt hat.
15.2 Eine erteilte Zustimmung kann der Kunde jederzeit ohne Angabe von Gründen in Textform widerrufen. Der Anbieter entfernt die Referenz dann unverzüglich, bei Druckerzeugnissen mit der nächsten Auflage.
15.3 Ohne Zustimmung darf der Anbieter das Projekt nur anonymisiert darstellen, also ohne Angaben, die eine Identifizierung des Kunden ermöglichen.
Die folgenden Regelungen gelten nur für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
Clickro, Inhaber Waqar Aleem
Burgstraße 3
72639 Neuffen
Deutschland
Telefon: +49 157 5210 6339
E-Mail: support@clickro.de
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Bei Verträgen über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir mit der Vertragserfüllung begonnen haben, nachdem Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnen, Sie Ihre Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt haben und wir Ihnen eine Bestätigung des Vertrags zur Verfügung gestellt haben.
Das Widerrufsrecht besteht ferner nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
Ende der Widerrufsbelehrung
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns zurücksenden. Die Nutzung ist freiwillig.
An
Clickro, Inhaber Waqar Aleem
Burgstraße 3
72639 Neuffen
Deutschland
E-Mail: support@clickro.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
_______________________________________________
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ____________________
Name des/der Verbraucher(s): ____________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ____________________
_______________________________________________
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)
Datum: ____________________
(*) Unzutreffendes streichen.
17.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
17.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Geschäftssitz des Anbieters. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
17.3 Wir sind nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
17.4 Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Das gilt auch für die Änderung dieser Klausel.
17.5 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
Fassung vom 26. Juli 2026.